Trails, wohin sie gehen und was zu sehen - Agritourismus "All'Antica Scuderia del Castello"

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Trails, wohin sie gehen und was zu sehen

Höhlenbesuche

Am ersten Tag kann man etwa die Grotten von Villanova in der Gemeinde Lusevera besuchen. Der liegt im Hochtal Val Torre zwischen Tarcento und dem Val Resia, ca. 20 - 25 km östlich von Susans. Die Neue Grotte (Grotta Nuova), die im Jahre 1925 entdeckt wurde, ist für Besucher geöffnet und entsprechend eingerichtet. Der Weg schlängelt sich über 7 km durch die Höhle, entlang an Sälen und Tunnels mit phantasievollen Namen, wie etwa dem Saal des Teiches und dem Saal des Paradieses, wo man wunderbare Stalaktiten und Stalagmiten sehen kann. Am zweiten Tag geht es nach San Giovanni d'Antro in der Gemeinde Pulfero, in den Tälern des Natisone. Die Grotte von San Giovanni d'Antro ist sowohl ein Naturdenkmal als auch von historischer und religiöser Bedeutung. Diese Höhle wurde bereits von den Römern und den Langobarden als Verteidigungsanlage benutzt, heute befindet sich darin eine Johannes dem Täufer und dem Evangelisten Johannes gewidmete Höhlenkirche, mit einem vergoldeten Altar aus dem 17. Jahrhundert. Man betritt die Kirche über eine in den Fels gehauene Truppe mit 115 Stufen. Die dritte Etappe führt uns zu den Grotte Verdi di Pradis, den Grünen Grotten von Pradis in der Gemeinde Clauzetto (Pn). Besonders eindrucksvoll wirkt diese Grotte im Sommer, dank der üppigen Vegetation rundherum. Anstatt, wie in S. Giovanni d'Antro, zur Kirche emporzusteigen, steigt man hier an diesen faszinierenden Ort hinab, ebenfalls über in den Fels gehauenen Stufen und man kann den Erosionseffekt des Wassers auf den Fels hier sehr schön sehen... In Triest, eine Autostunde von hier entfernt, findet man größte, für Besucher freigegebene Höhle der Welt. Unvorstellbar, aber man könnte in der Riesenhöhle von Sgonico tatsächlich die Peterskirche in Rom unterbringen!

Historische Gedenkstätten

Bei dieser Tour kommt Ihnen die zentrale Lage des Agritourismus in Bezug auf regionale Sehenswürdigkeiten sehr zugute. Wenn Sie nach Norden fahren, sollten Sie auf jeden FallTimau mit dem Großen Beinhaus und dem Museo della Grande Guerra (dem Museum des Ersten Weltkriegs) besuchen. Es sind auch Führungen zu den Schützengräben von damals auf den umliegenden Bergen möglich. Auf dem Rückweg können Sie die Städte Venzone undGemona del Friuli besuchen oder, um beim Thema zu bleiben, Osoppo und das dortige Fort. Für den zweiten Tag schlagen wir Ihnen den Besuch der Stadt Caporetto (Kobarid) in Slowenien vor. Hier finden Sie ein Beinhaus und das Kriegsmuseum mit zahllosen Fotodokumenten und dem Nachbau eines Schutzraums, der mit Worten schwer zu beschreiben ist... In dieser Gegend findet man sehr leicht Gebäude, Bunker und Biwaks, die aus der Zeit des Ersten Weltkriegs stammen. Ca. 20 km von Caporetto entfernt, in Plezzo (Bovec) gibt es ein Biwak aus dem Ersten Weltkrieg, das zwar durch das letzte Erdbeben beschädigt wurde, dennoch gut erhalten ist und meiner Meinung nach auf jeden Fall einen Besuch lohnt. Auf der Rückfahrt können Sie zum Abendessen in Caporetto oder in dem wunderschönen Städtchen Cividale del Friuli Halt machen. Am dritten Tag können Sie Gorizia (Görz) besuchen, eine durch die Staatsgrenze zweigeteilte Stadt. Dort ist auch dasMuseo della Grande Guerra (Museum des Ersten Weltkriegs), das sich im Schloß befindet. Sie fahren dann weiter nach Redipuglia, wo sich das größte Kriegerehrenmal des Ersten Weltkriegs in Europa befindet. Auf dem höchsten Punkt des Geländes befindet sich ein Beobachtungsstand, wo man mit Hilfe eines Modells die Schlachtorte des Ersten Weltkriegs ganz leicht identifizieren kann, so etwa den Monte Sei Busi, die Gräben von Selz und Doberdò, den Schützengraben der Frasche, den Monte San Michele, den Monte Calvario, Gorizia... Ebenfalls in Redipuglia befindet sich der Österreichisch-Ungarische Soldatenfriedhof und auf dem Hügel Sant'Elia das Militärmuseum. In Oslavia liegen auf dem Soldatenfriedhof die Sterblichen Überreste von 57.200 Gefallenen des Erstens Weltkriegs.

Die Fresken-Tour

Diese Tour ist etwas willkürlich zusammengestellt, denn es gibt nahezu unzählige sehenswerte Gemälde in den Kirchen der Gegend, so daß ich Ihnen  hier nur eine kleine Auswahl vorstellen kann. Interessant und ganz in der Nähe von Susans ist die Kirche San Giovanni in San Tomaso di Majano, 1180 -1190 erbaut und von Nicolo' da Gemona mit Fresken ausgemalt. Ebenfalls in Majano, im Ortsteil Comerzo, befindet sich die Wallfahrtskirche Madonna di Comerzo aus dem 14. Jahrhundert. In San Daniele del Friuli finden Sie in der Kirche San Antonio Abate Fresken, die im 16. Jahrhundert von Martino da Udine, besser bekannt unter dem Namen Pellegrino da San Daniele, gemalt wurden. Er hat auch die Wallfahrtskirche Madonna di Strada (1506) mit Fresken versehen. Weitere Kirchen von erheblichem Interesse sind Santa Maria della Fratta (15. Jhd.) und die Chiesetta del Castello. Im Dom von San Daniele sind Werke von Pordenone und Pomponio Amalteo zu besichtigen. In Gemona del Friuli ist der Dom Santa Maria Assunta so etwas wie ein Symbol für den Wiederaufstieg des Friaul nach dem Erdbeben von 1976 geworden. Im Inneren des Doms kann man die Fresken bewundern, die man vor dem verheerenden Beben retten konnte. Noch interessanter ist die Fassade des Doms, auf der die riesige Statue des Hl. Christophorus aufgestellt ist, ferner neun Statuen, welche den Besuch der Hl. Drei Könige darstellen, und drei Fensterrosen. Ebenfalls in Gemona befindet sich die Wallfahrtskirche Sant'Antonio, welche der älteste Ort ist, an dem der Hl. Antonius verehrt wird. Im Ortsteil Ospedaletto ist die Chiesetta di Ognissanti(Allerheiligenkapelle) mit ihren Fresken aus dem 14. und 15. Jahrhundert sehr interessant, und in Nimis ist die Pfarrkirche der Heiligen Gervasio und Protasio einen Besuch wert, auch sie aus dem 14. Jahrhundert. Fresken von Andrea Bellunello (1430 - 1494) befinden sich in der Burg von Spilimbergo, auf der größten, mit Fresken bemalten Wand der Gegend.  Im Dom vonSpilimbergo hingegen hat Giovanni Antonio de' Sacchis, genannt Pordenone (1484 - 1539) die Flügeltüren der Orgel bemalt. Er hat auch die Kirchen in den Ortsteilen Vacile und Gaio mit Fresken ausgestaltet, ebenfalls die in Pinzano al Tagliamento, im Ortsteil Valeriano, berühmt ist dort die Geburt Christi in der Chiesetta dei Battuti und der dortigen Pfarrkirche), im Dom von Udine und im Museum der Burg. Er war der Schwiegervater von Pomponio Amalteo (1505 - 1588), gemeinsam haben sie in Valvasone die Bemalung der Flügeltüren der Orgel gestaltet. Pomponio Amalteo hat in der Gegend von Spilimbergo gearbeitet, in San Vito a Tagliamento(Kirche Santa Maria dei Battuti), in Udine, Cividale, Gemona del Friuli, Tricesimo, Venzoneund Tolmezzo. In Udine finden sich noch die berühmten Fresken von Giambattista Tiepolo (1696 - 1770) im Dom, im Oratorio della Purità und in der Burg, ferner im Dom von San Daniele del Friuli.

Burgen... Eine wahre Leidenschaft

Burgen gibt es in unserer Gegend nun wahrlich genug und man hat hier bereits eine Strada dei Castelli e del Prosciutto ausgewiesen, die Straße der Burgen und des Schinkens!! Die nächstgelegene Burg ist natürlich jene von Susans, die nur 200 m von unserem Agritourismus entfernt liegt. Die Burg von Colloredo di Monte Albano stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist typisch für eine Residenz aus dieser Zeit. Giovanni da Udine hat sie mit Fresken ausgestaltet, sie war Wohnsitz von Ippolito Nievo (1831 - 1861),  der hier seine "Bekenntnisse eines Italieners" schrieb. Die Burg wurde beim Erdbeben von 1976 schwer beschädigt und teilweise wiederaufgebaut. In Ragogna wurde vor kurzem die Burg mit der Kapelle aus dem 16. Jahrhundert wiederaufgebaut. Im Ortsteil Arcano der Gemeinde Rive d'Arcano, sind in der mittelalterlichen Burg noch die von Welfenzinnen gekrönten Festungsmauern erhalten, der Burgturm und der Doppelturm am Tor. In Villalta in der Gemeinde Fagagna finden Sie noch den Palast, der dank kürzlich erfolgter Restaurierung sein Gesamtbild mit Türmen, von Ghibellinen-Zinnen gekrönten Mauern, Zugbrücke und Kapelle erhalten hat. Die Burg von Cassacco ist bereits 1202 urkundlich erwähnt, damals im Besitz der Herren von Montegnacco und Savorgnan. Sie hat sich noch ihre ursprüngliche Gestalt von damals bewahrt, eine der besterhaltenen Burgen der Gegend. Im nahegelegenen Städtchen Spilimbergo, das auch berühmt ist für seine Schule für Mosaikgestaltung, ist die Burg ein Komplex von Gebäuden aus verschiedenen Epochen, so etwa der Palazzo Dipinto von Andrea Bellunello zwischen 1469 und 1475 erbaut. Im Val d'Arzino ist die Burg von Pielungo in der Gemeinde Vito d'Asio, umgeben von einem 1.200 Hektar großen Wald umgeben, von besonderem Interesse. Diese Burg wurde erst Ende des 19. Jahrhunderts im "ghibellinischen" Stil erbaut, mit interessanten Fresken von Conte Giacomo Ceconi an den Wänden. Ceconi war ein bekannter Straßenbauer, der unter anderem auf eigene Kosten die Straße von Anduins nach Pielungo baute. Es gibt bei uns die Möglichkeit, zahlreiche private Paläste zu besichtigen, dank des Konsortiums zur Erhaltung der historischen Burgen in Friaul-Julisch-Venetien. Das Konsortium veranstaltet auch Führungen.

Reiseroute durch die beste Weingegend Friaul’s

Die Reiseroute kann in Nimis beginnen, einem Städtchen, das 20 Min. vom Agriturismus entfernt liegt.
Hier in der ältesten und bekanntesten Weingegend Friaul’s, wird die „Ramandolo“ Rebe angebaut.
Weiters in Sedilis, bei Tarcento und in dem zur Gemeinde gehörenden „Ramandolo“ kann man in der kleinen „Trattoria“ den berühmten Wein und hausgemachte Kekse kosten  und den einzigartigen Blick auf die wunderschöne Landschaft geniessen.
Hier wird der Weinbau, wegen der steilen Hänge, noch per Hand durchgeführt, wie schon zur Zeit Papst Gregor’s XII , als der „Ramandolo“, anlässlich des Konzil’s von 1409 bereits auf der Weinliste stand.
Der „Ramandolo“ ist einer der 2 friulanischen Weine, der die Benennung „DOCQ“ erhalten hat – eine Garantie für Kontrolle und Güte, die nur den allerbesten Weinen zugesprochen werden.
Von Nimis aus geht es weiter in Richtung Cividale, von wo aus die Zone der „Collio“ Weine beginnt, die bis in die Provinz Görz reicht.
Hier in den Orten Spessa, Prepotto, Buttrio, Cormons, ecc. kann man die besten Collio-Weine erwerben.

Die Fresken-Tour
Diese Tour ist etwas willkürlich zusammengestellt, denn es gibt nahezu unzählige sehenswerte Gemälde in den Kirchen der Gegend, so daß ich Ihnen  hier nur eine kleine Auswahl vorstellen kann. Interessant und ganz in der Nähe von Susans ist die Kirche San Giovanni in San Tomaso di Majano, 1180 -1190 erbaut und von Nicolo' da Gemona mit Fresken ausgemalt. Ebenfalls in Majano, im Ortsteil Comerzo, befindet sich die Wallfahrtskirche Madonna di Comerzo aus dem 14. Jahrhundert. In San Daniele del Friuli finden Sie in der Kirche San Antonio Abate Fresken, die im 16. Jahrhundert von Martino da Udine, besser bekannt unter dem Namen Pellegrino da San Daniele, gemalt wurden. Er hat auch die Wallfahrtskirche Madonna di Strada (1506) mit Fresken versehen. Weitere Kirchen von erheblichem Interesse sind Santa Maria della Fratta (15. Jhd.) und die Chiesetta del Castello. Im Dom von San Daniele sind Werke von Pordenone und Pomponio Amalteo zu besichtigen. In Gemona del Friuli ist der Dom Santa Maria Assunta so etwas wie ein Symbol für den Wiederaufstieg des Friaul nach dem Erdbeben von 1976 geworden. Im Inneren des Doms kann man die Fresken bewundern, die man vor dem verheerenden Beben retten konnte. Noch interessanter ist die Fassade des Doms, auf der die riesige Statue des Hl. Christophorus aufgestellt ist, ferner neun Statuen, welche den Besuch der Hl. Drei Könige darstellen, und drei Fensterrosen. Ebenfalls in Gemona befindet sich die Wallfahrtskirche Sant'Antonio, welche der älteste Ort ist, an dem der Hl. Antonius verehrt wird. Im Ortsteil Ospedaletto ist die Chiesetta di Ognissanti(Allerheiligenkapelle) mit ihren Fresken aus dem 14. und 15. Jahrhundert sehr interessant, und in Nimis ist die Pfarrkirche der Heiligen Gervasio und Protasio einen Besuch wert, auch sie aus dem 14. Jahrhundert. Fresken von Andrea Bellunello (1430 - 1494) befinden sich in der Burg von Spilimbergo, auf der größten, mit Fresken bemalten Wand der Gegend.  Im Dom vonSpilimbergo hingegen hat Giovanni Antonio de' Sacchis, genannt Pordenone (1484 - 1539) die Flügeltüren der Orgel bemalt. Er hat auch die Kirchen in den Ortsteilen Vacile und Gaio mit Fresken ausgestaltet, ebenfalls die in Pinzano al Tagliamento, im Ortsteil Valeriano, berühmt ist dort die Geburt Christi in der Chiesetta dei Battuti und der dortigen Pfarrkirche), im Dom von Udine und im Museum der Burg. Er war der Schwiegervater von Pomponio Amalteo (1505 - 1588), gemeinsam haben sie in Valvasone die Bemalung der Flügeltüren der Orgel gestaltet. Pomponio Amalteo hat in der Gegend von Spilimbergo gearbeitet, in San Vito a Tagliamento(Kirche Santa Maria dei Battuti), in Udine, Cividale, Gemona del Friuli, Tricesimo, Venzoneund Tolmezzo. In Udine finden sich noch die berühmten Fresken von Giambattista Tiepolo (1696 - 1770) im Dom, im Oratorio della Purità und in der Burg, ferner im Dom von San Daniele del Friuli.
 
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