Historische Gedenkstätten
Bei dieser Tour kommt Ihnen die zentrale Lage des Agritourismus in Bezug auf regionale Sehenswürdigkeiten sehr zugute. Wenn Sie nach Norden fahren, sollten Sie auf jeden Fall Timau mit dem Großen Beinhaus und dem Museo della Grande Guerra (dem Museum des Ersten Weltkriegs) besuchen. Es sind auch Führungen zu den Schützengräben von damals auf den umliegenden Bergen möglich. Auf dem Rückweg können Sie die Städte Venzone und Gemona del Friuli besuchen oder, um beim Thema zu bleiben, Osoppo und das dortige Fort. Für den zweiten Tag schlagen wir Ihnen den Besuch der Stadt Caporetto (Kobarid) in Slowenien vor. Hier finden Sie ein Beinhaus und das Kriegsmuseum mit zahllosen Fotodokumenten und dem Nachbau eines Schutzraums, der mit Worten schwer zu beschreiben ist... In dieser Gegend findet man sehr leicht Gebäude, Bunker und Biwaks, die aus der Zeit des Ersten Weltkriegs stammen. Ca. 20 km von Caporetto entfernt, in Plezzo (Bovec) gibt es ein Biwak aus dem Ersten Weltkrieg, das zwar durch das letzte Erdbeben beschädigt wurde, dennoch gut erhalten ist und meiner Meinung nach auf jeden Fall einen Besuch lohnt. Auf der Rückfahrt können Sie zum Abendessen in Caporetto oder in dem wunderschönen Städtchen Cividale del Friuli Halt machen. Am dritten Tag können Sie Gorizia (Görz) besuchen, eine durch die Staatsgrenze zweigeteilte Stadt. Dort ist auch das Museo della Grande Guerra (Museum des Ersten Weltkriegs), das sich im Schloß befindet. Sie fahren dann weiter nach Redipuglia, wo sich das größte Kriegerehrenmal des Ersten Weltkriegs in Europa befindet. Auf dem höchsten Punkt des Geländes befindet sich ein Beobachtungsstand, wo man mit Hilfe eines Modells die Schlachtorte des Ersten Weltkriegs ganz leicht identifizieren kann, so etwa den Monte Sei Busi, die Gräben von Selz und Doberdò, den Schützengraben der Frasche, den Monte San Michele, den Monte Calvario, Gorizia... Ebenfalls in Redipuglia befindet sich der Österreichisch-Ungarische Soldatenfriedhof und auf dem Hügel Sant'Elia das Militärmuseum. In Oslavia liegen auf dem Soldatenfriedhof die Sterblichen Überreste von 57.200 Gefallenen des Erstens Weltkriegs.